SRC Inside – Ehrenamt im Verein

Ein Verein existiert nicht von alleine. Neben dem Training auf der Matte gibt es viele Aufgaben die gemacht werden müssen. Beim SRC findet dies alles ehrenamtlich statt.
Jeder der sich in unserem Verein engagieren möchte ist herzlich willkommen

Hier findest DU die Ansprechpartner

Die Rubrik Inside SRC stellt die ehrenamtliche Arbeit und Personen vor, die im Verein stattfinden

Wer ist Dieter Singer? – Kampfrichter für den SRC

Heute fragen wir in unserer kleinen neuen Serie: „Wer ist Dieter Singer?“

Es ist an der Zeit, auch einmal die auf die Gruppe von Sportfreunden einzugehen, ohne die keine Wettkämpfe auf der Matte möglich wären. Die Rede ist natürlich von den Kampfrichtern.
Es ist nicht immer ein leichter Job, aber niemand von ihnen möchte ihn missen – immer nah dran am Geschehen, meist sogar mittendrin. Die Kampfrichter sind neben den Ringern, den Trainern und Betreuern , Funktionären und Fans ein Teil der kleinen, aber feinen “Ringer-Familie”.

Nehmen wir eines gleich vorweg: Dieter Singer ist einer von ihnen: Kampfrichter beim Nordbadischen Ringerverband. Und er ist einer von uns: Ein echter SRC’ler.

Hätten Sie’s gewusst, dass wir einen Kampfrichter in unseren Reihen haben? Nein? Dann lesen Sie hier weiter…

Wer also ist Dieter Singer? Fragen wir ihn selbst, haben wir uns gedacht – und erfahren so mehr über seinen Werdegang und die Motivationslage. Zugleich möchten wir für dieses spannende und wichtige Ehrenamt im Sport werben. Vielleicht können sich noch mehr junge Menschen für diesen „Job“ begeistern.

Lieber Dieter, wie kamst Du zum SRC Viernheim?
Da meine Kinder Jenny und Daniel mehrere Jahre am Schülertraining bei Helmut Lohrbächer und Josef Niebler teilnahmen, und Daniel ab 2012 für die erste Mannschaft des SRC startete, folgte ich ihm 2013 als Kampfrichter nach.

Was magst Du am SRC Viernheim am meisten?
Viele ehemalige aktive Sportler halten dem Verein die Treue und sorgen damit für ein familiär-freundschaftliches Verhältnis in geselligem Rahmen. Die Geselligkeit, gemeinsame Unternehmungen und das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wie bist Du zum Ringen gekommen und was ist der Grund, warum Du beim Ringen geblieben bist?
Zum Ringen kam ich damals durch Freunde. Später kam ich durch meine Kinder wieder zum Ringsport zurück.

Wann hast Du mit dem Ringen angefangen?
Mit 8 Jahren habe ich beim RSC Laudenbach angefangen und mit 17 Jahren wieder aufgehört.

Hast Du jemals bereut, als aktiver Athlet aufgehört zu haben?
Nein.

Seit wann bist du Kampfrichter?
Kampfrichter bin ich seit 2010, für den SRC seit 2013.

Was hat dich dazu bewogen, Kampfrichter zu werden?
Kampfrichter zu werden und selbst Kämpfe zu leiten, hat mich fasziniert. Nach einem Gespräch mit Hardy Stüber [Anm.: NBRV-Präsidium] war klar, dass ich es tue und so hat er mich zu einem Lehrgang eingeladen.

Wie lief die Ausbildung zum Kampfrichter?
Am Anfang stand das Erlernen der Regeln und die Ausbildung auf der Matte im Vordergrund. Die Kampfrichterkollegen haben es mir durch ihre Erfahrung leichter gemacht, auf der Matte die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Gibt es viele Fortbildungen, die man als Kampfrichter besuchen muss?
Am Anfang heißt es, die Regeln kennenzulernen. Dazu haben wir Kampfrichter unseren Kampfrichterlehrgang. Dort wird eine schriftliche Prüfung geschrieben. Desweiteren werden Kampfrichterabende vor der Hin- und Rückrunde abgehalten.

Haben sich viele Regeln verändert, seit Du das Amt ausübst?
Regeländerungen hat es viele gegeben, dadurch wurde das Ringen attraktiver.

Was würdest Du am Ringsport am ehesten ändern, wenn Du es könntest?
Die Passivitätsverwarnungen bei Freistil und Greco angleichen.

Warum sieht man Dich (fast) nie bei unseren Heimkämpfen? [zwinker]
Weil ich zeitgleich als Kampfrichter oft unterwegs bin.

Nimmt man während der Kämpfe Notiz davon, wenn sich Trainer und Betreuer vom Mattenrand aus (oder auch die Zuschauer) manchmal unangemessen äußern und wie geht man damit um?
In erster Linie ist man auf seine Kämpfe fokussiert. Aufgrund der Nähe von Trainern oder Betreuern zur Matte bekommt man schon recht viel mit, versucht dann zuerst einmal die Emotionen herauszunehmen und zu beruhigen. Die Zuschauer blendet man weitestgehend aus. Zugegeben, es prallen nicht alle Verbalattacken einfach an einem ab.

Bekommt man auch mal etwas „Nettes“ gesagt?
Hin und wieder.

Wie entspannst Du Dich, abseits der Matte?
Durch Spaziergänge mit meiner Frau Antje.

Was würdest Du Nachwuchs-Kandidaten für das Kampfrichter-Amt raten?
Das Kampfrichteramt als wichtige Aufgabe zu sehen, um unseren Sport weiter ausüben zu können.

Welche „Erfolge“ hast du als Kampfrichter bisher erreicht?
Mein Einsatz bei den German Masters in Ladenburg 2013. Ein Erfolg ist es aber auch, wenn die Kämpfe auf der Matte fair und sportlich verlaufen.

Was war bisher Dein schönster Kampf, oder dein schönstes Erlebnis als Kampfrichter?
Es gab viele schöne Kämpfe, die ich geleitet habe, weshalb ich keine hervorheben möchte. Ein schönes Erlebnis fand auf einem Schülerturnier in der Klasse bis 21 kg statt, als eine Mutter ihren Sohn aus der gefährlichen Lage befreite, in dem sie seinen Gegner einfach von ihrem Sohn weghob.

Lieber Dieter, der SRC Viernheim dankt Dir sehr herzlich für dieses aufschlussreiche Gespräch und die spannenden Einblicke in Deine höchst interessante Tätigkeit.

Der Verein wünscht Dir, dass Dir Deine Arbeit als Kampfrichter auch weiterhin so viel Spass bereitet und Du dabei noch lange auf der Matte (und beim SRC) zu sehen sein wirst. Insbesondere, dass bei den Kämpfen immer alles fair und sportlich abläuft.

Vielleicht sieht mancher Zuschauer das Kampfrichter-Amt künftig mit anderen Augen oder der ein oder andere Leser erwägt sogar, sich näher damit auseinanderzusetzen. Persönlich wünscht Dir Deine SRC-Familie weiterhin viel Gesundheit und viel Freude mit und an Deiner Familie. Danke, Dieter!

Was tut eigentlich eine Jugendbetreuung?

Zu betreuen sind der komplette Nachwuchs des SRC, also die „Bambinis“, bei denen man von ganz klein auf die ersten sportlichen Schritte gehen kann sowie die „Rebels“, das Jugendteam des Vereins (7 bis 14 Jahre).

Dazu gehört nicht nur die Koordination des Trainings, welches zweimal wöchentlich kompetent von Marco Schmitt und Thomas Paul durchgeführt wird, sondern auch die Mitgliederverwaltung der Kinder und Jugendlichen. Die Jugendbetreuung beantragt deren Ringerausweise und zeichnet sich verantwortlich für die Teilnehmermeldungen bei sämtlichen Wettkämpfen und Turnieren. Ebenso gilt es, die jährlichen Schülerrunden organisatorisch zu betreuen und die Auswärtsfahrten zu planen. Letztendlich erstattet die Jugendbetreuung regelmäßig in den Sitzungen des Vorstandes Bericht. Schließlich ist sie Teil des Vereinsvorstandes.

Aber auch die zahlreichen freizeitlichen Unternehmungen werden von der Jugendbetreuung eingebracht, vorbereitet und realisiert. Plätzchenbacken bei „Küchen mit Biss“, Weihnachtsfeier, Nikolausaktionen, Ausflug in den Kletterwald oder auch die Ferienspiele und natürlich das Zeltlager.

Die letzten beiden Jahre waren eine große sportliche Herausforderung. Dass der Sport in einer solchen Zeit gerade den Kids weniger Vergnügen bereitet, versteht sich fast von selbst. Auch hatte die Pandemielage viele außersportliche Aktionen schlichtweg vereitelt. Ein Teil der Kinder und Jugendlichen war während der Coronaphase sogar „weggebrochen“ (wir berichteten).
Dennoch ist es unserer Jugendleitung mit ganz viel Herzblut immer wieder gelungen, mit abwechslungsreichen und pfiffigen Ideen und Aktionen Freude und Spaß in den doch zuletzt eher tristen Alltag zu bringen.

Übrigens sind neue Gesichter im Training immer gerne gesehen – auch, um ein erstes Mal in den Sport überhaupt „hineinzuschnuppern“. Janine Wiegand gibt nun auf alle Fragen dazu gerne Auskunft.

Warum eigentlich ein Marketingteam?

Ein erfolgreicher Sportverein steht immer auf mehreren Säulen. Nicht allein die Akteure selbst auf dem Platz (oder auf der Matte) sind es, die einen Verein erfolgreich machen. Dazu benötigt es mehr. Da sind zum einen die Fans. Was wäre ein Sportverein ohne Fans? Undenkbar wie ein Auto ohne Räder. Und dann gibt es natürlich noch den Motor (oder auch Antreiber) des Vereins – in der Regel der Vorstand. Nun fehlt aber letztendlich noch eine Zutat, damit alles läuft und ineinander greift: Wenn wir bei unserer bildhaften Darstellung bleiben, nennen wir sie hier schlicht den Kraftstoff. Und der muss irgendwoher kommen. Anders ausgedrückt: „Ohne Moss, nichts los“.

Deshalb sind eine der wichtigsten Säulen eines erfolgreichen Vereins seine Sponsoren. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass ohne Sponsoren ein Verein schlicht und ergreifend nicht funktionieren würde. Egal, welche Sportart, egal welche Liga. Dies wird oftmals unterschätzt, lässt sich jedoch mit einer sehr einfach formulierten Frage ganz leicht verdeutlichen: „Wo soll die Knete denn herkommen?“.

Zurück zur Eingangsfrage: Wozu also ein Marketingteam? Die Sponsoren wollen gewonnen und für den Vereinssport begeistert werden. Da sind ganz schön viel Kleinarbeit und unzählige Gespräche notwendig. Gleichzeitig geht es auch darum, den Sponsoren einen gewissen „Gegenwert“ für ihre erbrachten Leistungen zur Verfügung zu stellen. Zurück zum SRC Viernheim: Eine eigens vom Vorstand allein zu diesem Zweck eingesetzte Gruppe kümmert sich um genau diesen und viele weitere Belange.

So traf sich also kürzlich das SRC-Marketingteam, um sich selbst untereinander auf den neuesten Stand zu bringen und zu eruieren, wie man weiter verfahren will. Aktuell befindet sich der Verein, bedingt durch den Abschied aus der Ersten Bundesliga, natürlich in einer unsicheren Phase. Und so lautete die große Frage des Abends: Bleiben die Sponsoren an Bord? Und ja, es gab hier bereits viel Positives zu vermelden. Nach jetzigem Stand werden wohl viele Sponsoren ihr Engagement beim SRC Viernheim verlängern – und das ist unter diesen Voraussetzungen nun wirklich nicht selbstverständlich. Da durfte sich das Marketingteam auch mal selbst auf die Schulter klopfen und bekennen, man hat in den letzten Jahren offensichtlich alles richtig gemacht.
Eine Tatsache, die auch für Sportchef Sascha Niebler von großer Bedeutung ist. Stehen für ihn doch aktuell Verhandlungen mit Athleten für den Kader der kommenden Saison an. Gut zu wissen also, wie viel Geld man ausgeben darf… Kaderplanung – ein Thema übrigens, daß wir bald in einem kommenden „Schultersieg – SRC Inside“ behandeln wollen.
Es geht beim Marketingteam nicht nur ums (große) Geld. Andere Dinge mögen daneben eher banal klingen, aber das sind sie keineswegs. Letztendlich unterstützt das Marketingteam auch den strategischen Einkauf von Verpflegung für Veranstaltungen des Vereins aller Art (z.B. an Kampftagen ).

Das Marketingteam diskutierte an dem Abend u.a. auch darüber, wie man sich treuen Sponsoren einmal in besonderer Weise erkenntlich zeigen könnte. Die Ideensammlung hierzu war weitreichend und ging von einem besonderen Präsent bis hin zu einer eigenen Veranstaltung mit diesem Zweck.

Es war auch wieder einmal an der Zeit, das Aufgabenportfolio zu verteilen: Wer ist wofür zuständig? Wer „pflegt“ welche Sponsoren? Wer verhandelt abschließend? Wer ist wofür unterschriftsbefugt? Wer ist Mittelsmann zum Vorstandsvorsitzenden, wer zum Kassier? Wer übernimmt das sog. Backoffice, in dem die Fäden zusammenlaufen und alles dokumentiert wird?
In der Tat sind es viele auf den ersten Blick kleine Dinge, denen sich das Marketingteam annimmt. So lautete ein nicht minder wichtiger und schon gar nicht uninteressanter Tagesordnungspunkt: „Fanartikel“. Das wird die Fans des SRC Viernheims sicher aufhorchen lassen, denn man darf gespannt sein, welche neuen „Gimmicks“ das Marketingteam für die kommende Saison auflegen wird.

Gleichzeitig bleibt natürlich auch der Vereinsvorstand nicht untätig, denn wie bereits erwähnt, nur wenn alle Rädchen richtig ineinander greifen, läuft das Getriebe.

Auch der Vorstand des SRC hatte sich inzwischen getroffen und sich folgender Themen angenommen:
Näher soll an dieser Stelle hierauf gar nicht eingegangen werden, denn schließlich gilt diese Folge von „Schultersieg – SRC Inside“ dem Marketingteam.

Abschließend möchte sich der Verein auf das Herzlichste bei seinen – teilweise langjährigen Sponsoren – für deren Treue und Unterstützung bedanken. Dieser Dank gilt ebenso allen Gönnern und Unterstützern, egal wie groß oder klein deren Hilfe ist. Der SRC Viernheim weiß, dass all dies von Herzen kommt!

Elternabend der SRC-Jugend – Zeltlager im Juli im Mittelpunkt

Eine funktionierende Jugendarbeit ist – gerade in der heutigen Zeit – existentiell. Genau dies wird beim SRC Viernheim gelebt. Deshalb kann sich die Jugendarbeit des Vereins wirklich sehen lassen. Dafür gab es auch schon ein besonderes Lob des Viernheimer Bürgermeisters Matthias Baaß.

Der Nachwuchs des SRC besteht in erster Linie aus zwei Gruppen: den „Bambinis“, bei denen man von ganz klein auf die ersten sportlichen Schritte gehen kann. Zudem gibt es die „Rebels“, das Jugendteam des Vereins. Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren treffen sich zweimal wöchentlich in der Waldsporthalle zum Training und unternehmen darüber hinaus viele weitere sportliche sowie freizeitliche Aktivitäten. Aus dieser Gruppe sind in der Vergangenheit bereits etliche erfolgreiche Athleten – und auch Athletinnen – hervorgegangen.

Damit das alles funktioniert, bedarf es stark engagierter Personen. Allen voran kümmert beim SRC Viernheim Jugendbetreuerin Sandra Gerber um den Vereinsnachwuchs sowie ihre Stellvertreterin Janine Wiegand. Unterstützend kommen die beiden Jugendtrainer Marco Schmitt und Thomas Paul hinzu.

Die letzten beiden Jahre waren für die Jugendbetreuung eine große Herausforderung gewesen. Die Pandemielage hatte viele Aktionen schlichtweg vereitelt. Dennoch ist es dem rührigen Team mit ganz viel Herzblut immer wieder gelungen, mit abwechslungsreichen und pfiffigen Ideen und Aktionen Freude und Spaß in den doch zuletzt eher tristen Alltag zu bringen.
Genau darum sollte es auch gleich eingangs des Elternabends gehen, zu dem Sandra Gerber eingeladen hatte. Denn der erste Tagesordnungspunkt lautete „Rückblick 2021“.

„Volles Haus“ konnte Sandra Gerber vermelden. Sehr viele Eltern waren ihrer Einladung gefolgt, um ihren Ausführungen zu lauschen. Für beide Seiten – Jugendbetreuung und Eltern – war dieser Abend aber auch von großer Bedeutung, weil man sich teilweise noch gar nicht so richtig untereinander kannte. Ein Teil der Kinder und Jugendlichen war während der Coronaphase weggebrochen; ebenso kamen viele neue Kids hinzu, insbesondere bei den Bambinis (wir berichteten).

Durch den Ringsport bekommen Kinder und Jugendliche nachweislich ein enormes Selbstbewusstsein. Insbesondere Mädchen, die sich möglicherweise einmal in unsicheren und heiklen Situationen befinden, zeigen schlicht eine andere bzw. bessere Reaktion in solchen Momenten. Gleichwohl erlernen die Kids von klein auf im Training eine besondere Fairness sowie die Fähigkeit, sich klar und deutlich an Regeln zu halten, wie die Jugendbetreuung überzeugend ausführte.
Weitergehen sollte es mit dem TOP „Termine/Ausblick 2022/Schülerrunde“.

Zunächst steht natürlich für den Gesamtverein die Jahreshauptversammlung am 3. Juni an, zu der jedes Vereinsmitglied gerne erwartet wird.

Für den 7. August ist dann die schon traditionelle Mannschaftsvorstellung geplant. Dass bei diesem Termin sich nun nicht nur Erste und Zweite Mannschaft, sondern auch erstmals die Schülermannschaft präsentieren wird, erfreute die anwesenden Eltern. Die Veranstaltung findet auf dem TSV-Gelände (wetterbedingt ggfs. in der TSV-Halle) statt.

Die nächsten beiden wichtigsten sportlichen Termine für die Kids sind das „Erstlingsturnier“ in Östringen am 26. Juni sowie „Römercup/Bertha-Benz-Turnier“ in Ladenburg am 2./3. Juli. An einem Erstlingsturnier kann jeder teilnehmen, der sich im Training befindet, aber zuvor noch keine Turniererfahrung gesammelt hat. Hier können insbesondere alle Neueinsteiger erstmals echte Turnierluft schnuppern. Da an einem Erstlingsturnier wirklich nur Neulinge teilnehmen, steht nicht das Gewinnen von Kämpfen, sondern vielmehr das Event selbst unter dem Gedanken des eigenen Auftritts als Teil des Vereinsteams im Vordergrund.

Beim Römercup hingegen wird es dann das erste Mal wieder Ernst für die Kids. Der Römercup soll das erste Turnier naher Zukunft sein, bei dem die Jungs des SRC gemeldet werden. Gleiches gilt für das parallel dazu stattfindende Bertha-Benz-Turnier, welches speziell für die Mädels (also ausschließlich weibliche Athletinnen) ausgerichtet wird.

Wenn dann die Schülerrunden bald wieder starten, so bleibt es beim bewährten Konzept, welches die Eltern, deren Kids schon länger dem Verein angehören, bereits kennen. Mindestens zehn Schülerinnen und Schüler zwischen sechs und zwölf Jahren ringen in verschiedenen Gewichtsklassen gegen andere Vereine. Jeder Jugendliche sammelt mit seinem eigenen Sieg Punkte für die Mannschaft. Am Ende wird zusammengezählt. Alle teilnehmenden Vereine besuchen sich gegenseitig, sodass es quasi eine Hin- und eine Rückrunde gibt. Die Schülerrunden sind somit auch ganz klar auf den Teamgedanken ausgerichtet. Sandra Gerber konnte stolz berichten, wie sich bereits in der Vergangenheit hier viele Freundschaften über den reinen Sport hinaus entwickelt haben. Da die Schülerrunden oftmals an den Kampftagen der Ersten und/oder Zweiten Mannschaft angesetzt werden, sind diese natürlich auch als wichtige Unterstützung für die „Großen“ zu sehen. Welche Vereine der Schülergruppe um den SRC angehören werden, stand an dem Abend noch nicht fest. Fest steht, dass die Trikots wieder vom Verein zur Verfügung gestellt werden.

Beim weiteren Punkt der Tagesordnung ging es dann schließlich um das Zeltlager, das in diesem Jahr wieder im Familiensportpark-West (SG-Gelände) stattfinden soll, und zwar vom 8. bis 10. Juli. Zuletzt im Jahr 2019 war das Zeltlager eines der freizeitlichen Highlights gewesen. Sandra Gerber berichtete zunächst über das vergangene Zeltlager und kam dabei berechtigterweise ins Schwärmen.

Gemeinschaftliches Grillen, ein großes Lagerfeuer mit „hausgemachter“ Musik, Pizzaparty, Nachtwanderung, Geschicklichkeitsspiele, Teambuildingsmaßnahmen, Tauziehen, ein Viernheim-Quiz und ganz viel Zeit für eigene Wünsche und Ideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie ein Rahmenprogramm sollen die Höhepunkte darstellen.
Im Mittelpunkt soll auch bei dieser Veranstaltung der Teamgedanke stehen. Letztendlich ist das Ganze als Spaß- und Spielzeltlager gedacht. Gerungen wird dort nicht.
Beim Grillen wird ausschließlich Geflügel und Rindfleisch gereicht. Auch Gesundes („es gibt ganz viel Obst“) wird nicht zu kurz kommen. Gekühlte Getränke jeglicher Art runden das kulinarische Programm ab. Selbstverständlich wird an beiden Tagen auch gemeinschaftlich gefrühstückt. Die SG (Sportgemeinschaft 1983 Viernheim e.V.) stellt für das Zeltlager freundlicherweise ihr Gelände zur Verfügung, einschließlich der sanitären Anlagen.

Weiteres Highlight wird der „Offene Abend für alle Freunde, Gönner und Sponsoren“ des SRC (Samstag ab 20 Uhr) sein.

Ein kurzweiliger, spannender und äußerst informativer Elternabend war zu Ende gegangen. Die Zeit war wie im Flug verronnen.
Auch Peter Neuß, Vereinsvorsitzender des SRC Viernheim, hatte es sich nicht nehmen lassen, kurz vorbeizuschauen, um sich vorzustellen und ein kurzes Grußwort zu sprechen.

Die Eltern bedankten sich bei den anwesenden Jugendbetreuerinnen, Sandra Gerber und Janine Wiegand und fanden abschließend auch noch ein wenig Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen.

Silberne Ehrennadel des Kreises Bergstraße für Christina Beringer – Bürgermeister Matthias Baaß nimmt Ehrung vor

Eine besondere Ehrung sollte Christina Beringer vom SRC Viernheim zuteil werden. Schließlich engagiert sich Christina Beringer seit sehr langer Zeit ehrenamtlich und in außerordentlicher Art und Weise für „ihren“ Verein SRC.

Grund genug für den Kreis Bergstraße, dieses herausragende Engagement zu beleuchten und entsprechend zu würdigen. In der Regel alle zwei Jahre verleiht der Kreis Bergstraße hierfür Silberne Ehrennadeln. Die Geehrten können aus den Bereichen von Hilfsorganisationen, sozialen Gruppen, aus Sport, Kultur und Brauchtumspflege, aus dem Tier- und Naturschutz sowie dem Obst- und Gartenbau kommen.

Landrat Christian Engelhardt würdigte aktuell die Leistung der Geehrten mit den Worten: „Was die Kraft des freiwilligen Engagements zu bewirken vermag, erleben wir jetzt gerade wieder mit der Welle an Hilfsbereitschaft, die die Geflüchteten aus der Ukraine trägt. Doch auch darüber hinaus gilt: Ohne ehrenamtliches Engagement wären wir als Gesellschaft ärmer“.

Abseits der Jahreshauptversammlung des SRC sollte nun der große Moment für Christina Beringer kommen. Kein Geringerer als der Viernheimer Bürgermeister Matthias Baaß hatte es sich nicht nehmen lassen, dieses besondere Ereignis zu würdigen und sich daher auf den Weg in die Zeppelinstube gemacht.

Der Bürgermeister lobte zunächst den Verein für dessen besonderes ehrenamtliches Engagement insgesamt, welches er mit großer Freude wahrnehme. Auch in schwierigen Zeiten, wie zuletzt während Corona, setze der Verein die letzten Reserven ein, um einfach alles für seine Mitglieder und den Ringsport zu geben. Auch die Jugendarbeit des SRC nannte der Bürgermeister herausragend und vorbildlich.

Der SRC Viernheim sei in Viernheim eine wertvolle Institution, da sich Aktive und Mitglieder als Familie verstünden und auf diesem Wege der Verein für viele zur „Heimat“ geworden sei. Dazu leiste auch die zu Ehrende Christina Beringer einen großen Beitrag.

Gut gelaunt scherzte Matthias Baaß, dass er an diesem Abend sehr gerne gekommen sei, um quasi einmal „Christian Engelhardt zu spielen“. Die nun anstehende Ehrung würde er im Namen des Kreistages und des Kreisausschusses vornehmen.

Er verleihe die Ehrennadel des Kreises Bergstraße in Silber an eine Person, von der er überzeugt sei, dass es „genau die Richtige träfe“ und die Geehrte diese Auszeichnung mehr als verdient habe. Die Kriterien, die er aus der Urkunde zitierte: „in Anerkennung des langjährigen ehrenamtlichen Engagements“, erfülle Christina Beringer selbstredend.

Christina Beringer sei seit 1983 Mitglied im SRC und übe seit mindestens 1993 das Vorstandsamt der Schriftführerin ununterbrochen aus. Sie sei somit länger im Vorstand des SRC Viernheim aktiv als ihr Ehemann, Peter Beringer, der langjähriger Vereinsvorsitzender war. Neben der Tätigkeit als Schriftführerin sei Christina Beringer auch bei sämtlichen Ligawettkämpfen am Wettkampftisch im Einsatz und zeichne sich für die Zeitnahme und die Erfassung der Punkte verantwortlich. Bei den verschiedenen gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins sei sie sowohl beim Auf- und Abbau, als auch bei der Durchführung im Einsatz, wusste der Bürgermeister gut informiert zu berichten.

Eine kleine Anekdote am Rande: In all den Jahren hatte Christina Beringer nur einen einzigen Einsatz am Wettkampftisch ausgelassen. Damals war sie auf eine Hochzeit eingeladen gewesen.

Matthias Baaß gratulierte der sichtlich gerührten Christina Beringer und überreichte ihr die Ehrennadel sowie die entsprechende Urkunde des Landkreises und ein Weinpräsent unter großem Beifall der anwesenden Sitzungsgäste.

Natürlich war auch die „Chefetage“ des SRC nicht unvorbereitet gekommen. Im Namen des Geschäftsführenden Vorstandes überrichte Geschäftsführer Dennis Gleißner der Geehrten ein Blumenpräsent. Im Laufe des Abends sollten sich noch viele Gratulanten anschließen.